Entwicklung

Goldene Regeln der Entwicklung des Welpen

1. Lassen Sie Ihrem Welpen Zeit, sich bei Ihnen einzugewöhnen.
Ein Welpe braucht sehr viel Schlaf, bitte stören Sie ihn nicht bei dieser wichtigen Tätigkeit.

2. Ein Welpe darf niemals absichtlich erschreckt werden (bitte aufpassen an Silvester und ähnlichen Ereignissen!). Strafen Sie ihren Welpen niemals mit Geräuschen, Sie erziehen ihn damit zu einem schreckhaften Familienmitglied! Leider gibt es auch immer noch Welpenschulen, die mit Klapperdosen oder -ketten bestrafen. Meiden Sie solche Hundeschulen!

Khira 10 Wochen 3. Nehmen Sie Ihren Welpen mit in den Straßenverkehr, in Bahnhöfe, Kaufhäuser u. ä. Gewöhnen Sie ihn behutsam an verschiedene Geräusche und Schüsse. Eine Klapperdose als Spielzeug ist sehr begehrt.

4. Kämmen Sie Ihren Welpen von Anfang an auf dem (Trimm-) Tisch,
somit gibt es später beim Trimmen keine Schwierigkeiten.

5. Vermeiden Sie Ihrem Welpen dauernd über Kopf und Ohren zu streicheln:
er gewöhnt sich sonst leicht eine falsche Ohrenhaltung an.

6. Während des Zahnwechsels sollten die Ohren bei schlechter Haltung angeklebt werden, denn schlecht getragene Ohren verändern den typischen Airedale - Ausdruck. Bitte kontaktieren Sie uns dann in jedem Fall, wir helfen Ihnen gerne weiter. Zur Beurteilung der Ohrenhaltung senden Sie uns am besten ein Foto per Mail.

Hanno mit geklebten Ohren 7. Ihr Welpe darf in der Hauptwachstumsphase (bis 7 Monate) nicht überanstrengt werden, schonen Sie seine Knochen und Gelenke:

  • Besser mehrmals am Tag kürzere Spaziergänge, keine Gewaltmärsche!
    Als Faustregel gilt “pro Lebenswoche eine Minute”
  • übermäßiges Treppengehen vermeiden
     
    - tragen Sie ihren Nachwuchs besser, solange für Sie körperlich möglich
  • Möglichst nicht ins Auto oder aus dem Auto heraus springen lassen,
    am Anfang immer heben, später beim Springen mit der Hand unterstützen
  • Keine Gegenstände werfen, die der Hund gerne apportiert
    - plötzliches Abstoppen belastet die Vordergliedmaßen sehr stark
  • Bei diesen Tipps gilt natürlich immer “Übermäßig ist schädlich”. D.h. einmal am Tag den Ball zu apportieren ist kein Problem, wohnt der Hund aber in einem Reihenhaus und muss täglich zig-mal die Treppen rauf und runter laufen, ist das nicht gesund!
    Auch stundenlanges Toben in Welpengruppen ist für ein gesundes Wachstum nicht förderlich!

8. Vorsicht bei giftigen Pflanzen/Gartensträuchern wie Eibe, Engelstrompete, Goldregen o. ä.! Vorsicht bei Düngemitteln usw., Ihr Welpe kennt die Gefahr nicht!

9. In den ersten Wochen wird sich Ihr Welpe noch nicht “selbständig” machen - lassen Sie ihn ruhig frei laufen, sofern keine Gefahr besteht. Er wird in Ihrer Nähe bleiben und gerne kommen, wenn Sie ihn rufen. Halten Sie in den ersten Wochen immer ein Leckerchen für ihn bereit, wenn er kommt - Liebe geht durch den Magen! Das von uns mitgegeben Welpenfutter reicht hierfür völlig, ziehen Sie einfach die Leckerli-Ration von der nächsten Mahlzeit ab, so wird ihr Nachwuchs nicht zu dick.

10. Die Welpen sind bereits bei uns mit ihren Geschwistern zusammen im Auto gefahren. Bei manchen Welpen kann es zu Übelkeit kommen, da das Gleichgewichtsorgan im Ohr noch nicht vollständig entwickelt ist. Deshalb machen Sie dem kleinen Kerl das Autofahren angenehm:

  • zunächst füttern Sie den Welpen nicht vor dem Autofahren. Mit leerem Magen spuckt es sich schwerer :-)!
  • ein Hund gehört beim Autofahren in eine Transportbox. Dort ist er am sichersten aufgehoben. Sollte die Box noch zu groß sein, polstern Sie diese mit Decken aus, damit er beim Fahren nicht hin und her rutschen kann. Legen Sie ihm einen Knochen zum Nagen in die Box, dann ist er abgelenkt.
  • alternativ geht auch ein Sicherheitsgurt für Hunde. Der Welpe wird dann mit einem Geschirr auf der Rücksitzbank angeschnallt. Nachteil ist das Handling und bedenken Sie bitte bei dieser Lösung auch: ein Hund ist oftmals nach einem Spaziergang nicht  so sauber, als dass Sie ihn auf dem Rücksitz transportieren möchten :-)!
  • Auch Autofahren will geübt werden! Am Anfang bitte nur kurze Fahrzeiten einplanen. Fahren Sie ruhig einmal täglich zum Spazierengehen in den nächsten Ort. Der Welpe lernt “auf 5 Minuten Autofahren, folgt ein toller Spaziergang in spannendem neuen Gelände”. So wird er sich schon bald darauf freuen.
    Heben Sie den Welpen in die Box, Leckerli geben, Tür zu. Losfahren. Sollte der Welpe jammern, ignorieren. Er wird bald merken, dass er damit keinen Erfolg hat. Beim Anhalten, die Boxentür erst öffnen, wenn der Welpe ruhig ist, Leckerli geben und rausheben .....

11. Eine Haftpflichtversicherung für Ihren Hund sollte eine Selbstverständlichkeit sein!

12. Bitte melden Sie Ihren Hund bei der Organisation TASSO e.V. (http://www.tasso.net/ ) kostenlos an. Im hoffentlich nie eintretenden Fall der Fälle, dass Ihr Hund verloren gehen sollte, erhöht sich so die Chance der Rückführung erheblich, da Tierärzte, Polizei und Tierheime im In- und Ausland mit TASSO zusammen arbeiten.

 

 

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