Erziehung

Die Erziehung des Welpen

Sie fängt am ersten Tag an.

Erziehen Sie Ihren kleinen Freund niemals handgreiflich. Ein kurzes, scharfes “Wehe” hat die gleiche Wirkung und Ihr Hund wird nicht handscheu. Mit 8 Wochen ist dies völlig ausreichend und das “Wehe” kennen die Kleinen bereits von uns ...
Wenn die Welpen dann zu Halbstarken heranwachsen, wollen sie auch ab und zu austesten, ob das “Wehe” wirklich gilt oder ob das eventuell verhandelbar ist. In diesen seltenen Fällen ist es manchmal vielleicht auch nötig, das “Wehe” mit einem kurzen Schütteln am Nacken zu verstärken. Sie bleiben dabei völlig gelassen und emotionslos und sind anschließend sofort wieder freundlich und nett zu ihrem Welpen. Er wird das mühelos verstehen, denn er kennt das aus seiner Welpenzeit, seine Mutter hat ihn genauso gemaßregelt ....

Lob und Tadel sind gleichermaßen wichtig.
Erwünschtes Verhalten wird gelobt, unerwünschtes getadelt.
Leider neigen die meisten Menschen dazu, nur Schlechtes zu bemerken und zu tadeln.
Einfach gesagt: Zählen Sie einmal im Geiste durch: wenn Sie heute zu dem kleinen Kerl schon 10 mal “Wehe” gesagt haben, sollten Sie ihn auch schon 10 mal einen “Tollen” genannt haben :-) .... na, wie fällt die Bilanz aus???

Noch ein kurzes Wort zur Konsequenz: Erlauben Sie Ihrem Hund nichts, was Sie am nächsten Tag verbieten: Er wird es nicht verstehen.

 

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